Den Abend in der geschäftigen aber untouristischen Stadt Camana verbringen wir mit Essen gehen. Zu Fuss gelangen wir in das nahe Zentrum, das wie in allen Städten Perus die Plaza de Armas ist. Im Cafe Berucci bestelle ich Fisch Corvina mit Shrimps und Reis. Dagmar entscheidet sich für Reis mit Shrimps. Dazu nehmen wir einen Salat mit Kraut, Bohnen, Karotten, Avocados, Tomaten und Ei als Vorspeise. Das Essen schmeckt uns ausgezeichnet.
Am Morgen brechen wir um 06:00 Uhr ohne Frühstück auf in Richung Norden. Die Panamericana windet sich entlang der Küste immmer wieder steil nach oben. Die Fahrbahn ist abschnitteweise sehr desolat und so wird die Strecke von etwas mehr als 400 km mit einer Fahrzeit von ca. 6 Stunden berechnet.
In Artico, einem kleinen Küstenort genehmigen wir uns ein einfaches Frühstück mit Rührei, Kafffee und Ananassaft. Wir fahren weiter auf der Panamericana immer zwischen Wüste und Meer. Sonne und Küstennebel wechseln sich ab. Eine Stunde vor Nasza verlassen wir die Küste und fahren durch die peruanische Wüste.
Am Ortsanfang von Nasza tanken wir. Da unser Auto vor Dreck und Staub kaum noch auszumachen ist, leisten wir ihm eine Wäsche. Wir dachten an eine Schnellreinigung, als wir auf den offenen Platz neben der Straße fuhren. Getäuscht, unser Mietwagen erhält von einer 4-köpfigen Familie eine Innen- und Außenreinigung mit Politur uvm. für 30,- Soles (ca. 8,- €).
Gegen 14:00 Uhr treffen wir im B&B Jardin, unserer Unterkunft ein. Wir beziehen ein sehr schönes Zimmer. Wahrscheinlich das gemütlichste der gesamten Reise. Auf eine Besichtigung der zahlreichen antiken Stätten verzichten wir zugunsten von relaxen.
Zu Fuss gehen wir ins Zentrum von Nasza. Im Restaurant La Rustika essen wir Arroz con Marisco und ich nehme eine für Peru typische Ceviche. Es schmeckt beides sehr gut. Zum Aschluss leisten wir uns einen Pisco Sour.




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