Wir verlassen Cusco und fahren nach Sucuani. Ich habe mich an die Höhe gewöhnt und leide nicht mehr Höhenkrankheit. Dafür hat sich Dagmar eine kräftige Magenverstimmung eingefangen. Wir müssen quer durch Cusco und erkennen erst jetzt die Größe der Stadt. Da wir die Strecke nach Puno am Titicacasee (ca. 650 km) geteilt haben, sollten wir gegen Mittag ankommen.
Wir lassen alle Sehenswürdigkeiten (T...; Racqi) links liegen und folgen dem Oberlauf des Urubamba, der Vilcanota heißt, bis Sicuani. Das Zimmer haben wir im Wilkamayo gebucht. Ein idealer Zwischenstopp. Schöne große Zimmer, Innenhof, Parkplatz und gutes Frühstück für 36,- €. Außer einem kleinen Hauptplatz bietet Sicuani nicht viel, owohl es die Hauptstadt des Bezirks Canchis ist.
Ausgeruht und einigermaßen wieder gesundet genießen wir das Frühstück bevor uns wieder auf den Weg machen. Wir folgen noch dem Vilcanota bis auf die Passhöhe Abra La Raya. Auch die Bahnstrecke Cusco/Puno führt über diesen Pass. Hier betreibt die Unversität Lima eine Lama und Alpaca Zuchtforschungsanstalt. Auf über 4300 Metern leben tausende Andenkamele. Der Pass geht in die Hochebene des Altiplano über. Wir genießen die Fahrt durch eine karge aber herrrliche Gegend.
Bei Ayaviri zweigen wir rechts a eine Schotterpiste nach Tijuani ab. Wir nehme eine Indio Frau mit. Sie steigt nach ca. 10 km in Tijuani aus und zeigt, dass sie Freude hat, mitgenommen worden zu sein. Wir durchqueren die wunderschöne Schlucht. Da die Straße offfensichtlich weiterführt fragen wir eine Hirtin. Aus ihrer Schilderung schließen wir, dass wir weiterkommen. Laut Google Maps sollte eine kleine Straße nach Lampa führen.
Wir fahren ca. 50 km auf zum Teil schlechter Schotterpiste bergauf und bergab durch kaum bewohnte Gegend. In Palca lassen wir die Berge hinter uns und erreichen durch ein breites schönes Tal Lampa. Von hier haben wir eine super Straße nach Juliaca und weiter nach Puno am Titicacasee.
Ein Zimmer buchen wir nach einem Fehlversuch, kurzfristig über bookng.com im Qalasaya im Zentrum. In unmittelbarer Nähe essen wir. Ich nehme Ceviche, eingelegter Fisch mit Kartoffeln. Hier weit vom Meer entfernt wird Forelle (Trucha) verwendet. Dagmar entscheidet sich für Nudeln mit grünem Pesto.






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