Ich habe schlecht geschlafen. Unruhe, Kopfweh, allgemeine Schwäche und leichte Übelkeit verhindern einen guten Schlaf. Daraus schließen wir, dass ich an einer leichten Form von Höhenkrankheit leide. Ich bin gezwungen, die geplante Stadtbesichtigung ruhig anzugehen. Frühstück mit Coca Tee und anschließender Marktbesuch in San Pedro gegenüber unserem Hotel. Immer wieder kleinere Pausen.
Auf der Av, del Sol gehen wir zum Museum Qorikancha, dem Haupttempel der Inka. Das Museum ist enttäuschend. In einem schäbigen Keller untergebracht und leider auch so aufgemacht. Ist einen Besuch nicht Wert.
Das nahe Konvent der Dominikaner hat geschlossen und öffnet erst um 14:00 Uhr. Also gehen wir ins Hotel zurück um auszuruhen.
Am Nachmittag besuchen wir das Kloster. Es wurde auf und mit den Steinen des Tempels Quoricancha errichtet. Das Wort bedeutet "goldener Hof" und das war er auch bis zur Plünderung der Spanier. Die Spanier zerstörten beinahe die gesamte Anlage der Inka, ledigich Grundmauern und die Gartenterrassen sind erhalten.
Wir staunen, wie angesichts der geschichtlichen Ereignisse die quechua sprechende indianische Bevölkerung ihren christlichen Glauben intensiv lebt.
Nach einer peruanischen sehr guten Pizza hoffe ich auf Besserung meines Zustandes.






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