Von Ollantaytambo fahren wir durch das schöne Urubambatal nach Cusco. Die ca. 70 km sind sehr abwechslungsreich. Die Hänge sind vielfach terrassiert.
Bei Pisac verlassen wir das Tal des Urubamba, und fahren auf eine Hochebene. In einem kleinen Dorf findet ein Viehmarkt statt. Am Straßenrand neben dem Marktgelände wird ein Schaf enthäutet.
Wenig später erreichen wir eine Passhöhe und es geht hinunter nach Cusco. Die Stadt wurde von den Inkas gegründet und war das Zentrum ihres Reichs. Übersetzt heißt das Quechuawort Qusqo "der Nabel der Welt".
Die Zimmersuche gestaltete sich etwas schwierig, da wir auch eine Abstellplatz für den Mietwagen benötigen. In den engen Straßen war das schwierig. Schlussendlich finden wir ein etwas teureres Hotel nahe der Altstadt. Im Cusco Jungle Hotel beziehen wir ein sehr kleines Zimmer im 3. Stock. Lage und Austattung sind aber gut.
Am Nachmittag finden wir noch Zeit die sehr schöne "koloniale Altstadt" zu besichtigen.
Nach einem sehr guten Frühstück mit warmen Nudeln, frisch gepressten Säften Obst uvm. Machen wir uns zu Fuß auf den Weg nach Saksaywaman. Durch die Altstadt und hinauf zur Anlage merken wir sehr bald die Höhe von 3433 Meter. Es ist sehr anstrengend, auf dieser Höhe bergauf zu gehen.
Wir besichitigen die riesig Anlage über der Stadt. Sie wurde als Festung, Waffenlager, als Ort der Krieges aber auch als Tempel errichtet. Die Grundmauern bilden riesige Granitblöcke die durch Bearbeitung maßgenau aneinadergefügt sind. Ein Großteil der Anlage wurde jedoch von den Spaniern zerstört und die Blöcke für die Errichtung der der 33 Kirchen Cuscos verwendet. Nach Saksaywaman besichtigen wir noch Qenqo. Im Inneren dieses Felsens wurden die Leichen der Inka für die Bestattung präpariert.
Mit dem Taxi für 10,- Sol geht es zurück nach Cusco.






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