Unser nächstes Ziel ist der viel beschrieben und beworbene Colca Canyon. Von Arequipa fahren wir auf der bereits bekannten Strecke auf die Pampa Canahuas. Von der Abzweigung geht es bis auf 4800 Meter hinauf zum Mirador de Volcanes. Wir genießen einen schönen Blick auf die Vulkane, Mismi, Huacahuaca, Sabancaya (aktiv rauchend) uvm. Wir spüren wieder die Höhe und machen uns weiter auf den Weg ins Colca Tal hinunter. In Chivay trinken wir einen Kaffee und füllen unseren Tank auf und fahren flußabwärts weiter. In Maca nehmen wir zwei Autostopper mit. Die beiden Israeli hatten den Bus in Chivay verpasst und wollten die 40 km zu Fuß nach Cabanaconde gehen. Die Schlucht wird tiefer und soll tiefer sein als der Grand Canyon in den USA.
In Cabanaconde beziehen wir ein Zimmer im Casa de Santiago, am Ortsrand auf dem Weg in den Canyon. Im Tal wird eine Gebühr von 70,- Sol/Person eingehoben. Wir finden den Preis von beinahe 20,- € überzogen. Es berechtigt lediglich die Aussichtspunkte zu nutzen und zu wandern. Am Nachmittag gehen wir an einen solchen Aussichtspunkt. Der Blick in den 1200 m tiefer liegenden Grund und die Oase Sangalle ist schön.
Abendessen:
Wir nutzen das Angebot, im Hotel essen zu können. Die beiden Alpakagerichte schmecken super gut, sind aber auch teuer.
Ich entschließe mich, am nächsten Morgen nach einem guten Frühstück in den Canyon zu wandern. Der Abstieg über den steilen Serpentinenweg war kein Problem. Nach einer kurzen Rast im verlassenen und nicht sehr atraktiven Sangalle mache ich mich an den Aufstieg. Die 1200 hm fordern mich extrem. Ich bin absolut am Limit. Nach mehr als 3 Stunden schaffe ich es dann doch, oben anzukommen.
Den Nachmittag verbringen wir mit lesen und entspannen. Abendessen gehen wir in das einzige Lokal am Hauptplatz in Cabanaconde und genehmigen uns eine Pizza.




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