Cabanaconde - Corire

Wir brechen auf und verlassen den Colca Canyon in Richtung Westen. Bis Huanab ist die Straße asphaltiert. Dabei überqueren wir einen über 4000 Meter hohen Pass. Danach geht es durch mehrere Hochtäler. Mit dem Schwinden der Höhe wird die Landschaft kärger. Gegen Ende durchqueren wir eine trostlose Steinwüste. Bei Majes endet die Schotterstraße und mündet in die Panamericana. 

Terrassenfelder in den Hochtälern

Nach wenigen Kilomertern verlassen wir die Panamericana wieder und fahren Richtung Corire ins Tal des Majes. Die Straße verläuft hoch über dem grünen Tal durch die Wüste. 

Wüste bei Corire

Corire ist eine Oase, durch einen Fluss gespeist. Es ist das wichtigste Reisanbaugebiet Perus. Überall Reisfelder, beinahe wie in Asien. 

 Reisfelder und Wüste

Nadem wir unser Zimmer im Posarda Ricardo bezogen haben, besichtigen wir die Steinritzzeichnungen von Toro Muerte, nur wenige Kilomerter entfernt. Die verzierten Felsblöcke liegen verstreut auf einem steilen Hang mitten in der Wüste mit Blick auf das Tal des Majes. Wir genießen es, in der Wüste eine archeologische Stätte auf eigene Faust erkunden zu können. Die Ritzungen stammen aus vorinka Zeit und stellen Tiermotive oder auch geometrische Formen dar. 

Pyroglyphen Toro Muerte

Essen:
In einem kleinen einfachen Lokal an der Hauptstraße in Corire essen wir das Menu del Dia. Suppe mit Allerlei und Hühnerkeule mit Reis. 

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