Die Halbinsel Paracas liegt ca. 300 km südlich von Lima. Der Park ist 335.000 qkm groß, davon 2/3 Wasserfläche. Beim Frühstück beobachten wir in der Bucht zwischen den Boten zwei Delfine. Neben den Pelikanen und Vögeln noch Delfine. Wir sind fasziniert.
Von Paracas aus fahren wir um 08:30 Uhr mit einem Art Schnellboot entlang der Nordküste und dann zur Insel Ballestas. Um 08:00 Uhr stehen wir am Schalter des modernen Nationalparkgebäudes und kaufen unsere Tickets. 17,- Sol Eintritt für ein Kombi Ticket (Wasser/Land) und 5,- Sol für die Benützung der Landungsbrücke.
Die Fahrt um die Insel Ballestas war enorm beeindruckend. Tausende oder beser Millionen von Seevögel (Komorane, Pelikane, Tölpel, Möwen, Inkaseeschwalben, Humboltpinguine) bevölkern die Felsen. Der Vögel hinterlassen ihren Kot. Der Guano (Quetschuawort für Kot) sorgten im 18 Jht für Reichtum Perus. E wird immer noch abgebaut, jedoch eingeschränkt.
Neben den Vögeln nutzen die Felsen noch Mähnenrobben und Seebär zum Sonnen.
Nach der Bootstour fahren wir mit dem Auto auf eigene Faust durch den Teil des Parks, der Besuchern erschlossen ist. Wüste pur. Wir erfreuen uns an der Wunderschönen Wüstenlandschaft und den traumhaften Buchten, die den Tieren vorbehalten sind. In einer kleinen Bucht befindet sich Luganilla, eine Ansammlung von einfachen Fischlokalen auf einem Felsvorsprung.
Mittagessen:
Tintenfisch gegrillt und Fisch Corvina schmecken hervorragend, sind aber mit ca. 10,- € teuer.
Einziger Wehmutstropfen war, dass das Museum zur Paracaskultur am Parkeingang nur am Sonntag und Dienstag geöffnet ist. Die Region war 2000 vCh schon bevölkert. Die Mumien dürfen nicht zuviel Licht ausgesetzt werden, deshalb ist das Museum nur an zwei Tagen geöffnet.









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