Über Urubamba fahren wir zu den Salzterrassen in Maras. Am Tor bezahlen wir den mittlerweile schon auf 10,- Sol/Pers erhöhten Eintritt. Schon auf der Abfahrt in das kleine Tal haben wir einen herrlichen Blick auf die Salzfelder die immer noch in Betrieb sind.
Durch den oberen Teil der Terrasse führt ein schön angelegter Weg. Die Terrassen werden durch geschickte Leitung des salzhaltigen Wassers aus einer Quelle gespeist. Die einzelnen Terrassen sind in Privatbesitz einheimischer Familien. Wenn das Wasser verdunstet ist, wird die oberste braune nicht verwendbare Schicht entfernt. Darunter befindet sich das sehr hochwertige und teure Salz die unterste Schicht ist Tiersalz. Die mit Salz gefüllten Säcke müssen nach oben oder untern aus den Feldern hinaus getragen werden. An einem so sonnig-heißen Tag wie heute eiine schweißtreibende Sache.
Wir fahren weiter ins ca. 15 km entfernte Moray. Hier hatten die Inka eine landwirtschaftliche Versuchsanstalt errichtet. In drei riesigen kreisförmig angelegten Terrassenfeldern wurden die Auswirkungen der Sonneneinstrahlung und Höhe auf den Ertrag ausprobiert. Eine gigantische Anlage die uns zeigt wie fortschrittlich die Inka bei der Nutzung von Wasser und von Anbaumethoden waren.
Anschließend versuchten wir noch die Inkastätte Chinchero zu finden. Nach einer Suchfahrt durch Hügeln hinter der Stadt gaben wir auf und machten uns auf den Weg zurüch nach Ollantaytambo. Am Weg hielten wir bei einem Straßenstand. Es gab Kartoffel, in Teig gebackene mit Erbsen und Karotten gefüllte Paprika, scharfen Salat und gebratenes Cuy (Meerschweinchen). Alle schmeckte hervorragend. Das empfohlene Chichabier verweigerten wir.
In Ollantaytambo erwartete uns ein langer Umweg, da das Dorfzentrum wegen eines Fests gesperrt war. Ein peruanisches Fest ist laut und bierig.





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