Auf nach Machu Pichu

Die Entscheidung die knapp 1000 km nach Ollantaytambo (nahe Cusco) auf 3 Etappen aufzuteilen war eine wirklich Gute. Die erste Etappe fahren wir bis nach Puquio, ein Andendorf auf über 3200 m. 
                         
Alpaca

Zuerst erleben wir Wüste pur. Entlang der Staße stehen mitten in der Wüste immer wieder riesige Hühnerstallungen. Wir kommen nach Ica, der Stadt des peruanischen Weinbaus. Auch der Wein wird in der Wüste Perus gezogen. In Ica wird der berühmte Schnaps, der Pisco hergestellt. 
                         Hühnerställe

Ab Ica wird der Verkehr auf der Panamericana merklich weniger. Bis Nasza durchfahren wir nur eine Oase, ansonsten Wüste. Die bekannten Linien der Nasza kann man leider nur aus der Luft wirklich gut erfassen, dashalb fahren wir an den Feldern vorbei. Außer zum Tanken und am Polizeicheckpoint halten wir nicht. Die Kontrolle verläuft höflich und korrekt. 


Es geht hinauf bis auf 4200 Meter. Wir spüren die Höhe. Leichte Kopfschmerzen stellen sich ein. Oben in der Pampas Galeras leben noch wilde Vicunas. Hier kommen sie noch zahlreich vor, da die Vicunas wie und die Pampas geschützt sind. Wieder hinunter und wir erreichen nach mehr als 5 h Fahrzeit und 320 km Puqio.
Geschäft in Puqio

In einem einfachen, sauberen Hotel "Villa Rica" finden wir ein Zimmer. Es ist kalt hier auf 3200 m. In einer kleinen Kneippe essen wir Huhn mit Reis und Gemüse (Olluquito) mit Lamafleisch. Lamafleisch ist etwas zäh. Das Essen war gut. 
Straßenszene

Am nächsten Morgen stehe ich früh auf und erkunde Puquio. Um 7:00 Uhr brechen wir ohne Früstück auf nach Abancay. 

Es geht wieder hinauf auf 4300 Meter und durch wunderschöne Hochebene. Unzählige Lamas, Alpacas und Rinder grasen hier. Nach der Mautstation nahe eines kleinen Andendorfes geht es hinunter in das Tal des Rio. Pachachaca. Dem Flusslauf folgen wir unglaubliche 130 km. Wir müssen mehrmals halten, da die Straße auf Grund von Renovierungsarbeiten nur einseitig (solo Carril) befahrbar ist. 
                                      
        
An der Kreuzung Antahuaylash werden wir und hunderte weitere Fahrzeuge mehrs als 3 Stunden angehalten. Die Hauptstraße wird einfach wegen eines Autorennes für 3 Stunden gesperrt. Unmut macht sich breit. Um 16:30 Uhr dürfen endlich weiter nach Abancay. Im Hotel Imperial finden wir ein geräumiges, sauberes Zimmer und das Auto können wir im Innenhof parken. 



Abendessen:
In einem peruanischen Lokal essen wir Trucha frita, gebratene Forelle (14,- Sol). Dazu genehmigen wir uns zwei Bier. Den Tag lassen wir mit zwei Kaffee mit Milch ausklingen. 

Kommentare

  1. Hallo, Ihr Beiden!
    Wunderbar und abwechslungsreich Eure Abenteuerreise, weiter so. Vom Wetter her scheint mir das Klima auch recht passabel - Wunderbar.

    Das Einbremsen bezüglich des Autorennens hat vielleicht Euch gegolten (Safety-Car Phase...).
    Einfach ein Erlebnis, in dieser Form mit Euch teilhaben zu können. Freue mich schon auf die nächsten Einträge!!!

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    1. Hallo Unknown! Freut uns, daß du an unserer Reise teilnimmst.

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